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Warum du nachts zwischen 1 und 3 Uhr aufwachst

Abends fällst du erschöpft ins Bett. Aber um 2 Uhr nachts bist du plötzlich hellwach. Du schaust auf die Uhr und denkst: Nicht schon wieder.

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Morgens fühlst du dich, als hättest du gar nicht geschlafen, und der Tag hat noch nicht mal angefangen.

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Vielleicht wachst du auch gar nicht auf, sondern schläfst durch und bist trotzdem morgens erschöpft. Als wäre dein Akku nie wirklich voll geworden.

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Beides hat Gründe, und beides hängt oft mit denselben Zusammenhängen zusammen: Leber, Cortisol, Darm.

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Das kennen viele Frauen ab 40, und wenn du die Zusammenhänge verstehst, kannst du gezielter für dich sorgen.

Drei mögliche Ursachen, die kaum jemand erklärt

1. Leber

In der traditionellen chinesischen Medizin ist die Leber zwischen 1 und 3 Uhr nachts besonders aktiv. Auch im Ayurveda gilt die Zeit zwischen 22 und 2 Uhr als Zeit der Verarbeitung, und die Leber als einer der Hauptsitze dieser Kraft. Und aus westlicher Sicht hat die Leber nachts tatsächlich viel zu tun: Sie baut unter anderem Hormone wie Östrogen und Cortisol um, damit der Körper sie ausscheiden kann.

Ein spätes, schweres Essen, Alkohol oder viel Stress fordern sie zusätzlich. Und wenn der Körper in dieser Phase nicht zur Ruhe kommt, kann das den Schlaf stören.

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2. Blutzucker

Wenn der Blutzucker nachts zu stark abfällt, schüttet der Körper Stresshormone aus, um gegenzusteuern. Das weckt dich auf oder verhindert, dass du in die Tiefschlafphasen kommst, die wirklich erholen.

Was das begünstigen kann: ein spätes Abendessen mit viel Zucker oder schnellen Kohlenhydraten, zu wenig Eiweiß am Abend und Alkohol.

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3. Cortisol

Cortisol ist dein Wachheitshormon. Es sollte morgens hoch sein und abends niedrig. Bei anhaltendem Stress kann sich dieser Rhythmus verschieben. Dann reicht manchmal schon der natürliche Anstieg in den frühen Morgenstunden, um dich aus dem Schlaf zu holen.

Was das mit Darm und Hormonen zu tun hat

Diese drei Ursachen hängen oft zusammen.

Ein belasteter Darm kann die Leber zusätzlich belasten. Ist die Leber stark gefordert, kann das beeinflussen, wie gut Hormone abgebaut werden, und ein hormonelles Ungleichgewicht wirkt wiederum auf Cortisol und Schlaf

Es ist selten nur eine Sache. Es ist das Zusammenspiel.

Genau deshalb hilft oft kein einzelner Tipp, weil er nur an einer Stelle ansetzt.

Wenn das nicht reicht

 

Wenn du über Wochen schlecht schläfst, dich das im Alltag stark einschränkt oder du nachts stark schwitzt, sprich bitte auch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

 

Manchmal liegt die Ursache tiefer. Eine Stuhlanalyse gibt Hinweise darauf, wie es deinem Darm und deiner Verdauung geht, also auf etwas, das ein normales Blutbild nicht zeigt.

 

Ich kann dir nicht sagen, ob Leber, Blutzucker oder Cortisol bei dir das Thema ist. Das zeigt sich erst, wenn wir wirklich hinschauen, mit einer gründlichen Anamnese und einer Stuhluntersuchung.

Erkennst du dich wieder?

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Oder, wenn du das Gefühl hast, dass du tiefer schauen möchtest:

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